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Überleben in Aachen

Blame Canada!

Moin! Die Fotos von meiner Kanadareise sind hier:

Kackteure Pornoseite, krieg Geld für jeden Klick!

Lars
6.8.06 22:57


Überleben in Aachen...

...unter härter werdenden Bedingungen!

14.4.06 14:33


Krisendienst

Haben Sie sich eigentlich nicht in letzter Zeit gefragt, warum auf einmal Hühner Grippe kriegen, Dänen Streit mit dem Islam anzetteln und die Deutschen scheiße Fußball spielen? Hier ist die Antwort:



Er ist an allem Schuld!
2.3.06 17:50


Wie wärs mal wieder?



Blick vom Schwarzen Berg in Eschweiler auf die idyllische Nordeifel. Das Foto wurde im Januar 1999 geschossen. Der Fotograf hatte an seinem Objektiv einen Extra-Drogen-Filter. Superteil.
4.3.06 20:49


Vogelgrippe-Pussis...

Wenn die Flucht vor der Flucht vor der Realität um sich greift, dann ist in Aachen Karneval. Und in jenen Tagen bekommt der Begriff Eskapismus eine ganz neue Bedeutung, erst recht, wenn der selbst gewählte Fluchtweg direkt in einen von der Außenwelt abgeschotteten Keller führt, in dem man Figuren begegnen kann, die sehr direkt an Charaktere aus Filmen erinnern, die nicht gerade in den Bereich des Gesellschaftskritischen oder gar Dokumentarischen fallen. "Ein Paradoxum!", mag da mancher denken. Und zu Recht!
Gemeinsam mit gut, sagen wir mal, 80 weiteren Gestalten führte uns unser Fluchtweg in den Musikbunker, wo die Lokalmatadoren von den "Reservoir Dogs" ihre Show "From Pulp till Dawn" zum Besten gaben. Helle Kombinierer werden es bereits erahnen: Hier wurden die Soundtracks verschiedener Tarantino-Klassiker auf die Bühne gebracht. Und zwar mit (fast) allen Schikanen, wie das Foto darlegen soll:

Leider haben wir den "Pulp"-Teil verpasst, aber die "Dawn"-Hälfte war so schlecht nicht. Obwohl sich eine recht mutige Enddreißigerin als Selma Hayek versuchte. Offenbar überzeugend, wie das Gejohle ihrer angetrunkenen, männlichen Altersgenossen bedeuten wollte. Wirklich gut brachte sie freilich das "Richie, would you do me a favour"-Zitat. Überhaupt versuchten sich die Reservoir Dogs mit Akribie und Detailverliebtheit an den Dialog-Evergreens und Bonmots des Films: Diesmal gab es neben allen denkbar möglichen Pussis auch Vogelgrippe-Pussis im "Titty Twister" - ein sicher plazierter Kalauer, wie sich jeder denken kann.
Musikalisch war das durchweg solide bis gut umgesetzt. Bunker-Eremit Guido Roderburg prügelte recht beeindruckend auf seinen Trommeln herum, auf dass der Verfasser vor Neid erblasste. Der eine Chef aus dem ehemaligen Makin' Music (ich glaube er heißt wirklich Fucker mit Nachnamen) konnte auch ziemlich gut singen. Und dann war da noch der Typ auf dem Foto, der showmäßig so gut wie alles rausriss. Größtes Verdienst des etwas ungepflegt wirkenden Herrn war die Etablierung des Wortes "Bullshit" als anerkennende Geste: Gegen Ende des Konzerts hatte das merklich angeheiterte Publikum, inklusive mir, eine Riesengaudi dabei, alle Musiker auf Kommando mit eben jenem Wörtchen zu beschimpfen.
Interessant war im Übrigen die Erfahrung, dass der Soundtrack von "From Dusk till Dawn" ohne Film nicht wirklich cool kommt. Sieht man von den 3 oder 4 Gassenhauern ab (und stellt sich bei "After Dark" et Orijinal Pandemonika vor), handelt es sich bei den meisten Stücken um recht altbackenen, simpel gestrickten Bluesrock, der als Untermalung drastischer Splattergemetzel fraglos taugt, in einem berüchtigten Rockerkeller wie dem Bunker, und vor lederbejackten, mittelalten Männern allerdings die Klischeekiste fleddert. Will sagen: Mit ein wenig Phantasie hätte man sich auch durchaus im Eschweiler "Treibhaus" wähnen können, wenn es die Kaschemme denn noch gäbe.

Aber immerhin: Bullshit!
28.2.06 20:58


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